Failover

Failover bezeichnet eine Technologie aus der Informationstechnik, mit deren Hilfe Daten und Dienste hochverfügbar gehalten werden können.

Unter einem Failover ist der ungeplante Wechsel von einem Primärserver zu einem zweiten Standby-System zu verstehen. Unternehmenswichtige Anwendungen wie Datenbank, Webserver oder E-Mail können auf diese Weise auch bei einem Ausfall eines Rechners weiter zur Verfügung gestellt werden, da das Zweitsystem im Fehlerfall die Aufgaben des Primärsystems übernimmt. Zusammen bilden beide Systeme einen Failover-Cluster.

Meist überwachen sich beide Server mittels eines sogenannten Heartbeats gegenseitig. Dabei handelt es sich um ein Signal, das über eine Netzwerkverbindung, beispielsweise über ein Nullmodem-Kabel, Ethernet oder Fibre Channel, zwischen den Servern zyklisch ausgetauscht wird. Antwortet ein Server oder eine Applikation nicht, weil er/sie ausgefallen ist, so initiiert der andere Server automatisch die Übernahme der Dienste. Binnen weniger Sekunden bis Minuten stehen diese dann den Nutzern wieder zur Verfügung.

Computercluster

Ein Computercluster, meist einfach Cluster (engl. "Schwarm", "Gruppe", "Haufen"), bezeichnet eine Anzahl von vernetzten Computern, die von außen in vielen Fällen als ein Computer gesehen werden können. In der Regel sind die einzelnen Elemente eines Clusters untereinander über ein schnelles Netzwerk verbunden. Ziel des "Clustering" besteht meistens in der Erhöhung der Rechenkapazität oder der Verfügbarkeit gegenüber einem einzelnen Computer. Die in einem Cluster befindlichen Computer (auch Knoten oder Server oder engl. Notes) werden auch oft als Serverfarm bezeichnet.